Mikrobiom-Analyse

Das intestinale Mikrobiom und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Bestimmte Bakterienarten im Darm führen zu teilweise jahrelangen unspezifischen Verdauungsstörungen, die durch die schulmedizinische Diagnostik nicht erkannt werden können, das Risiko für Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes und Arteriosklerose kann ebenfalls dadurch steigen.

Das intestinale Mikrobiom besteht aus ca. 1.000 verschiedenen Arten von Bakterien, die essentiell für die Verdauung, die Synthetisierung von Vitaminen und Aminosäuren sowie für die Stärkung des Immunsystems sind.

Bei Abnahme der bakteriellen Vielfalt (Diversität) kann eine Dysbiose entstehen, die zu Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes, entzündlichen Darmerkrankungen, rheumatoider Arthritis, kardiovaskulären und neuropsychiatrischen Erkrankungen führen kann.

Aus einer Stuhlprobe wird u.a. die Artenvielfalt des intestinalen Mikrobioms analysiert und das individuelle Risikoprofil daraus ermittelt.

Es gibt auch Tests zur Bestimmung von Nahrungsmittelunverträglichkeiten oder Nahrungsmittelallergien. Z.B. kann man mithilfe neuer diagnostischer Methoden eine verstärkte Sensitiviät (Empfindlichkeit) gegenüber Gluten nachweisen.

Diese neuen medizinischen Möglichkeiten stellen die Grundlage für eine individuelle Therapie dar.